Freitag, 24. Februar 2017

Standpunkt 1071: Nachrichten-Ticker, 13.02.2017


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.


Unsere Themen heute: Bankenkrise in Deutschland? Nachtrag - Europa steht unter Druck - Donald Trump, the Lightweight President


Quelle: theodysseyonline.com


Bankenkrise in Deutschland? Nachtrag
Es ist angerichtet, für eine kapitale Finanzkrise in der Mitte Europas. An dieser Stelle noch einmal für alle, die es einfach nicht begreifen wollen: Davon betroffen sind nicht nur die einschlägig "Auffälligen", wie Deutsche Bank, Commerzbank, oder die Landesbanken, sondern garantiert auch die Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Die so tun, als gehe sie die Finanzkrise nichts an. Alle deutschen Banken sind Teil des weltweiten Finanzcasinosystems, leugnen zwecklos. Noch lassen sich die zahllosen Baustellen in den Bilanzen der Banken mit Hilfe der EZB verstecken. Nur, wie lange noch? 

Das spielt letztlich keine bedeutende Rolle. Entscheidend ist vielmehr, wie heftig diese Krise ausfallen wird und ob die Steuerzahler davon verschont bleiben und die Einlagensicherungen funktionieren. Unsere Antwort, bereits heute: Die Krise wird das deutsche Bankensystem bis in seine Grundfeste erschüttern. Die Steuerzahler und die diversen Einlagensicherungen werden ihr zum Opfer fallen. Hoffnungen auf die europäische Bankenunion sind zwecklos. Wer bis dahin nicht seine Ersparnisse/Vermögen absichert, begeht finanziellen Selbstmord. 

Das unbekannte Milliardenrisiko der Sparkassen
(manager-magazin.de) Alles schien angerichtet für die Sicherung der persönlichen Zukunft von Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon (49). Auf der Sitzung der mächtigen Landesverbandschefs Ende Januar sollte sich die Runde, so Fahrenschons Hoffnung laut Insidern, für eine Verlängerung seiner Amtszeit über 2018 hinaus bis 2024 aussprechen; die spätere Zustimmung der DSGV-Mitglieder wäre nur noch eine Formalie.
Um das Prozedere zu erleichtern, bot der Bayer hoffnungsfroh an, die Sitzung zeitweise zu verlassen, falls es etwas zu besprechen gebe, was ihn persönlich betreffe. Die Regionalfürsten indes sahen dafür keinen Anlass. Fahrenschon könne ruhig bleiben, es stehe nur Organisatorisches an.
Eine Klatsche für den DSGV-Präsidenten, dessen weitere Karriere in der Luft hängt - und dem die härteste Bewährungsprobe erst noch bevorsteht: der Verkauf der von der Schifffahrtskrise geschleiften HSH Nordbank, der ab April in die heiße Phase geht und bis Ende Februar 2018 abgeschlossen sein muss.
Was wie ein Regionaldrama von der Waterkant daherkommt, hat Sprengkraft für den Verbund aus Sparkassen und Landesbanken - und damit für Fahrenschon. Mehr...

Mitleid verdient Herr Fahrenschon nicht. Als "Grüß-Gott-August" der Sparkassen predigt er seit Jahren nur eins: Die Einlagen sind sicher. "Wer uns sein Geld anvertraut, erhält es auch zurück" (hier). Oder: "Einlagen von Sparkassenkunden in unbegrenzter Höhe geschützt" (hier). Glatt gelogen! Leider wird er sich dafür nie verantworten müssen. Die Suppe löffeln irgendwann die Kunden der Sparkassen aus. Die verdienen jedoch ebenfalls kein Mitleid, wenn sie bis zum bitteren Ende ausharren und hoffen, der Kelch geht an ihnen vorüber.


Europa steht unter Druck
Egal wohin man blickt, der Kontinent ist eine einzige Großbaustelle. Überall wird nur notdürftig geflickt, statt nachhaltig zu sanieren. Das Gebilde ist hochgradig einsturzgefährdet. Überall fehlt es an kompetenten "Architekten". Statt dessen werkeln theoriegläubige Technokraten mit zwei linken Händen. Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis die EU zusammenkracht und Europa unter sich begräbt. Der entstehende Schaden wird gewaltig, die politischen und wirtschaftlichen Folgen unabsehbar. Wir erwarten einen "Rosenkrieg", einen jahrelangen Kampf "jeder gegen jeden". Amerika wird diese Schwäche skrupellos ausnutzen. Außerdem China und Russland. Weltpolitisch versinkt Europa im Nichts. 
Die Versprechungen der ultrarechten Populisten sind Müll. Dazu genügt ein Blick in das jeweilige Wahlprogramm. Nationalismus hilft weder gegen wirtschftlichen Niedergang, noch gegen die Migration, um nur zwei Beispiele zu nennen. In beiden Fällen müssen die Ursachen bekämpft werden. Das funktioniert nicht durch nationalstolze Sprüche oder durch massive Grenzkontrollen; zuzüglich der Einführung der Todesstrafe (Marine Le Pen) und Schießbefehl an der Grenze, gerne auch gegen Frauen und Kinder (Beatrix von Storch). Wie wäre es denn statt dessen mit einer Reform des weltweiten Finanzsystems (schon im November 2008 von den wichtigsten Regierungen versprochen: "G20-Gipfel leitet globale Reform des Finanzsystems ein", hier) und des Welthandels? Oder einer internationalen Friedensinitiative zur Bekämpfung der Fluchtursachen und der Beendigung des Rüstungswahnsinns? Warum verkaufen Großbritannien, Frankreich und Deutschland für viele Milliarden Dollar hocheffiziente Rüstungsgüter beispielsweise an Saudi-Arabien, das damit Krieg führt, oder unterstützt (in Syrien)? Aus deutscher Sicht ist das natürlich nur ein Beispiel. Die Kunden der einheimischen Rüstungskonzerne sind über die ganze Welt verteilt. Wer es noch nicht weiß: Kriege gelten gemeinhin als lebensgefährlich für die Zivilbevölkerung. Außerdem zahllose Hungersnöte. Die Folge: 65 Millionen Flüchtlinge weltweit; 54% davon kommen aus Syrien, Afghanistan und Somalia (hier). Keine Panik, nur ein Bruchteil davon möchte gerne nach Europa und bezahlt diesen Wunsch schon am Anfang mit dem Leben. An den Ursachen wollen die Fränzösin Le Pen, die Deutsche von Storch, der Niederländer Wilders, und wie sie alle heißen, nichts ändern. Nur die Grenzen dicht machen. Ohne Schießbefehl wird das nicht funktionieren. Das wäre ein Verbrechen.
Es ist vergleichsweise einfach, die EU und damit Europa, vor dem Untergang zu bewahren. Nach unserer Ansicht genügt eine andere, bessere Krisenpolitik. Weg mit den Spardiktaten, die zügige Reform des Finanzsystems statt nutzloser Bankenrettungspakete, Investitionsprogramme in allen Ländern (das größte in Deutschland), weg mit dem Murks im Maastricht-Vertrag, nur um die wichtigsten Maßnahmen zu nennen. Das geht mit ein bisschen gutem Willen. Den haben die etablierten Parteien nicht - aber auch nicht die oben zitierten ultrarechten, nationalistischen Populisten. Kommen Letztere an die Macht, verbünden sie sich mit den "Geldigen" und werden deren willfährige Büttel. "Geld regiert die Welt", an dieser uralten Volksweisheit kommen auch diese Populisten nicht vorbei.

British Journalists who Publish "Leaked Information" will be Jailed Under New Tory Legislation
Globalresearch.ca) There are some well known stages that mark the path towards totalitarianism – and one indicator  that we are strolling down this dangerous path is the UK government’s Investigatory Powers Act. Read more...

Quo vadis, Great Britain?

Frustrierter Juncker sieht schwarz für die EU
(manager-magazin.de) Für EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker ist nach der Hälfte der Amtszeit klar: Eine zweite wird es mit ihm nicht geben. In einer Halbzeitbilanz lässt er Ernüchterung und Enttäuschung über die Entwicklung der EU freien Lauf. Mehr...

Juncker's angekündigter Rückzug: Logischer Schritt
(manager-magazin.de) Frustration oder Weckruf? Vermutlich trifft beides zu, um Jean-Claude Junckers angekündigten Verzicht auf eine zweite Amtszeit als EU-Kommissionspräsident einzuordnen. Flüchtlingskrise, Terrorbekämpfung, Wirtschaftskrise - bei vielen wichtigen Themen präsentiert die Europäische Union ihren Bewohnern das Bild eines von nationalen Egoismen zerrissenen Kontinents. "Die Zahl der Bereiche, in denen wir solidarisch zusammenarbeiten, ist zu klein", äußerte sich Juncker zuletzt im Herbst frustriert. "Die Europäische Union befindet sich in einer existenziellen Krise." Mehr...

Gegen Jean-Claude Juncker wird hierzulande kräftig ausgeteilt. Wir ersparen uns die Einzelheiten. Für seine Kritiker steht er schon seit Jahren für das Scheitern der EU. Wir können uns dieser Einschätzung nicht anschließen. Juncker ist innerhalb der EU ein kleiner Wicht, ohne politische Schlagkraft. Kommissionspräsident ist er von Merkel's Gnaden. Er musste 2014 lange bangen, ob er überhaupt den ihm früh versprochenen Job antreten darf. Als Intimfeind entpuppte sich der damalige britische Regierungschef David Cameron. Es war ein unwürdiges Geschacher. Zur Erinnerung zwei Karikaturen aus dieser Zeit: 

Quelle: jonworth.eu

Quelle: cicero.de


Seit dem hat sich Juncker, im Gegensatz zu früher, mit deutlicher Kritik an den deutschen Plänen für die EU sehr zurückgehalten. Jedenfalls kennen wir seit 2014 keine Gelegenheit bei der Juncker gegenüber Berlin eine gegensätzliche Position vertreten hat. Möglicherweise der Preis für das Amt. 

Juncker ist Europäer. Auffällig mehr als Angela Merkel und ihr Bluthund Wolfgang Schäuble. Deshalb nehmen wir ihm seine Sorge um Europa ab. Und hoffen, dass er bis zu seinem vermeintlichen Ende als Kommissionspräsident gegenüber Berlin wieder mutiger wird. Der Zusammenhalt Europas braucht jede Stimme.

Was das Ende seiner politischen Karriere in Europa betrifft, bleiben wir gelassen. Er wäre nicht der Erste, der mit dem Verzicht auf ein Amt kokettiert, um es sich dann doch noch einmal anders zu überlegen. 

Euroland: Will the Netherlands be the next domino to fall?
(ineteconomics.org) Austerity has nurtured resentments that will likely make the populist right PVV the biggest winner in the March 17 election - but without the majority or the allies needed to govern. Read more...

Geert Wilders gewinnt die Wahl, kann aber trotzdem nicht regieren. Ein hoffnungsvolles Szenario.


"Griechischer Gürtel" (Quelle: toonpool.com)

Greece’s Financial Odyssey: Pushing Back Against Austerity
(bloomberg.com) Greece fought austerity and austerity won. When Alexis Tsipras, the brash young leader of a left-wing party, became prime minister in January 2015, he vowed to stop taking the economic medicine that shrank the country's economy by a quarter, saw more than a million jobs disappear and drove thousands of Greeks below the poverty line. His European counterparts, who had lent Greece more than 200 billion euros ($215 billion) to prevent its default, had a simple response: no. Six months later, Greece's banks were shuttered, its stock market was closed, the economy was falling back into recession and the country stood on the brink of expulsion from the euro zone. Tsipras blinked, accepting a new, 86 billion-euro bailout on terms harsher than those he had rebelled against. For more than a year, an uneasy peace held between Athens and Brussels, and Greece's place in the euro seemed assured. But in February 2017, a downbeat report by the International Monetary Fund threatened to unravel the 2015 deal, triggering yet another round of nail-biting negotiations. Read more...

EU (Germany), IMF(America) agree on destroying Greece
(defenddemocracy.press) We remind our readers that Greece, a member of the Eurozone and the EU and the birthplace of the notions of Democracy and Europe, has already been transformed into a protectorate and has also suffered the biggest economic and social disaster in capitalist Europe after 1945, as a result of the policies applied against the Greek people by the leadership of the reunited, “democratic” Germany, acting in alliance and close cooperation with International Finance and followed obediently by all European “elites” at the service of international Finance.
Greek public property is now looted by German and other international firms and the same is happening also with private property, through the taxation imposed by the troika.

About the role IMF and the international, mostly non European banks, governing Europe behind both the Commission, the ECB and also the “national” European governments and institutions, no honest and serious in the same time person can have any doubts. What seems very unfortunate and worrisome for all Europe, is the fact that Germany, the leading European power, does not seem capable of escaping its own past. It is very bad for Germans, it is very bad for the rest of Europe.

A majority of European citizens, helped by their politicians and their media, controlled as never before in history by bankers, prefer also to believe that this will affect only “lazy”, “disorganized”, “pro-Russian” and “corrupted” (by Siemens and EU!) Greeks and not their own fate. Such a belief is by itself the best indication a pan-European disaster is maybe in the making. Read more...

Germany-IMF Staredown on Greece: The Election Calculus
(nakedcapitalism.com) The next big round of extend and pretend for Greece isn’t set to take place until July, yet serious jockeying between the key actors, the IMF versus the European countries acting as lenders, is underway now. Why? The politicians and Eurocrats are keen to get a deal, at least in general terms, agreed now so as to keep Greece out of the headlines as much as possible for an upcoming series of European elections. Of course, the European view of “getting to a deal” means knuckling the IMF into joining a new round of financing. As we’ve discussed since 2015, the Fund’s staff has been in open revolt, and has leaked important internal documents to the press more than once, making clear the agency’s view that Greek debts are not sustainable (note that these leaks may have been sanctioned at a more senior level). By the Fund’s own rules, that means it cannot provide additional loans. The latest Financial Sustainability Report reached the same conclusion, although it did uncharacteristically say that some fund directors (as in board members) did not agree with that view. Read more...

Greece – A New Standoff with the Troika, Germany and the IMF
(global.research.ca) Greece has warned the International Monetary Fund and Germany to stop playing with fire a day after Athens and its creditors failed to reach a deal on the country’s debt crisis.
Greek Prime Minister Alexis Tsipras told his party that the IMF and German Finance Minister Wolfgang Schaeuble should stop playing with Athens’ debt. He said a solution would be found while urging the IMF to revise its forecast for technical level discussions to continue. On Friday, Athens and its international creditors failed to reach an agreement on the country’s debt relief and budget targets. The troika of Greek creditors wants Athens to come up with a strategy to repay its over seven-billion-dollar debt that’s due this summer before releasing another batch of bailout loans. Read more...

Exposing The "Outrageous Malevolence" Of The European Leaders
(zerohedge.com) Earlier this week I was talking in Athens to a guy from Holland, who incidentally with a group of friends runs a great project on Lesbos taking care of some 1000 refugees in one of the camps there. But that’s another topic for another day. I was wondering in our conversation how it is possible that, as we both painfully acknowledged, people in Holland and Germany don’t know what has really happened in the Greek debt crisis. Or, rather, don’t know how it started. That certainly is a big ugly stain on their media. And it threatens to lead to things even uglier than what we’ve seen so far. People there in Northern Europe really think the Greeks are taking them for a ride, that the hard-working and saving Dutch and Germans pay through the teeth for Greek extravaganza. It’s all one big lie, but one that suits the local politicians just fine.
By accident(?!), I saw two different references to what really happened, both yesterday in the UK press. So let’s reiterate this one more time, and hope that perhaps this time someone in Berlin or Amsterdam picks it up and does something with it. There must be a few actual journalists left?! Or just ‘ordinary’ people curious enough, and with some intact active neurons, to go check if their politicians are not perhaps lying to them as much as their peers are all over the planet. Read more...

EU und IWF fordern weitere Sparmaßnahmen von Griechenland
(wsws.org) Während US-Präsident Trump den Zerfall der EU prognostiziert, befindet sich Griechenland einmal mehr im Auge des Sturms. Mehr...

Griechenland führte mehr Reformen als die Nordeuropäer durch
(griechenland-blog.gr) Laut Kommissionschef Juncker hat im Thema der Wettbewerbsfähigkeit kein Land größere Fortschritte als Griechenland erreicht. Mehr...

Quelle: toonpool.com

Schuldenkrise: In Griechenland macht sich Angst breit
(nzz.ch) Die griechische Schuldenkrise meldet sich zurück. In Athen fürchtet man sich vor einer Wiederholung der Ereignisse vom Sommer 2015. Daran trägt die Regierung grosse Mitschuld. Mehr...

Der übliche Reflex: Die Griechen sind selbst schuld. 


Donald Trump, the Lightweight President!
Wir sind überrascht davon, wie schnell der neue US-Präsident den Schwung verliert. Nirgends kommt er voran, überall muss er sich den Realitäten beugen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Natürlich sind dadurch die Gefahren noch nicht gebannt, die von ihm ausgehen können. Nach wie vor gibt er vollmundig den Macher - nach Innen und Außen. Uns erinnert Trump in diesen Tagen eher an einen Papiertiger. So kann es gerne bleiben.

To Understand the Trump Administration (The Internal War in the Trump Atministration)
(lewrockwell.com) As painfully clichéd as it is to say, it really does seem as if Trump has built his inner circle with an Apprentice-like dynamic of two competing teams.

As Axios described it this weekend in a useful article, the dynamic is pitting "confrontationists v. conformists". The confrontation side is led by Steve Bannon, Jeff Sessions, and Stephen Miller, while the conformists are led by Reince Priebus, Jared Kushner, and most of the cabinet that weren’t in the trenches during the campaign (Tillerson, Mattis, etc.)  (I find Axios useful here because it was started by one of the Politico founders. While they shouldn’t be seen as a go-to for policy analysis, it is a great source for Beltway gossip.)

The confrontationists have an uphill battle for two big reasons. Read more...


"A Real American Tragic Comedy"

Decoding Trump
(defenddemocracy.press) Observers have been collectively scratching their heads at the unfolding Trump presidency. Trump’s campaign braggadocio opposed the establishment of both parties and pointedly continued into his inauguration. However, his anti-establishmentarianism has since been thrown into question as a ‘shock and awe’ scale flurry of confusing executive orders and announcements rocks the US polity. Some actions grandiloquently purport to fulfill election promises – reversing Obamacare or the post-2008 Dodd Frank financial regulation – but appear not to on closer examination as the ongoing uncertainty surrounding travel restrictions announced against seven countries shows. Other actions demonstrate eerie continuities with recent administrations – supporting Japan on the Senkaku/Diaoyu Islands against China, continuing sanctions against Russia or the choice of countries on which to impose travel restrictions.
One might simply dismiss him for the fraud he is, full of false promises. But doing no more would miss identifying the form of his fraudulence, the pattern of his pathology, and thus the dynamics of his presidency. Read more...

Amerikas Aussichten für die Demokratie
(fuw.ch) Hoffen wir, dass Trump sich als Beseitiger der Unzulänglichkeiten der US-Demokratie erweist und nicht bloss eine Reihe von "Deals" mit den und für die Mächtigen macht. Mehr...

Donald Trump als Kämpfer für die Demokratie in Amerika? Da hätten wir von Rob Johnson schon ein wenig mehr Sinn für die Wirklichkeit erwartet. Oder ist es schon pure Verzweiflung? Johnson muss sich dringend mit den Ansichten von Steve Bannon befassen, dem Mastermind hinter D. T.. Das wird ihm die Augen öffnen.

Donald Trump: Ein sehr amerikanischer Held
(zeit.de) Donald Trump als John Wayne, ein einsamer Kämpfer gegen das Böse: So kann man ihn auch sehen, wenn man dem Gesprächspartner unseres Kolumnisten folgt. Will man das? Mehr... 

Warum Trumps Mauerbau sinnlos ist
(manager-magazin.de) Trotz der Trumpschen Obsession, eine Mauer an der amerikanisch-mexikanischen Grenze bauen zu wollen, gibt es dafür keine wirkliche Notwendigkeit. In der postfaktischen Welt, in der Trump lebt, mag er nicht bemerkt haben, dass der Zustrom illegaler Einwanderer in die Vereinigten Staaten inzwischen nicht nur unter Kontrolle ist - er ist seit einiger Zeit sogar rückläufig. Mehr...

"Walls & Bridges"

Trump's Right - NATO Is Obsolete For The US
(zerohedge.com) Donald Trump deeply upset the Europeans when he raised the possibility that NATO is obsolete and that the European Union is failing.
But this isn’t the first time these issues have been discussed. I wrote about it last year, and the conversation has only continued.
What Trump has done is simply bring into the open the question of Europe’s relationship with the US. Read more...

Washington hat die NATO dominiert. Genutzt, um Amerikas geopolitische Ziele zu erreichen. Darauf will Trump verzichten? Unwahrscheinlich! Diese Diskussion dient nur einem Zweck: Die Verbündeten an den Kosten zu beteiligen, die den USA aus dem Ruder laufen. Leider, das ist bereits absehbar, werden sich die Europäer darauf einlassen.

Trump Wars
(globalresearch.ca) While it’s too early in his tenure to draw definitive conclusions about his geopolitical agenda slowly unfolding, what’s known so far is disturbing.
He appears to be the latest in a long line of US warrior presidents – a huge disappointment, though hardly surprising. Read more... 


So, das war's für heute! Fast...

Quelle: truthdig.com

  

Mittwoch, 22. Februar 2017

Standpunkt 1070: Nachrichten-Ticker, 10. - 12.02.2017


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.


Unsere Themen heute: Bankenkrise in Deutschland? - Norwegen in der Krise? - Krisen-EU! - Euro - Militärmacht EU - Kriegstreiber Donald Trump! - Arbeitslos in Amerika - Neuigkeiten vom 45. US-Präsidenten




Bankenkrise in Deutschland?
Unter der glatten Oberfläche brodelt es gewaltig. Das ist unsere feste Überzeugung. Alle Banken sind davon betroffen, nicht nur der Spitzenreiter, die Deutsche Bank. Zuletzt haben die Sparkassen von sich reden gemacht. Wir haben uns hier und hier damit beschäftigt. 

Bisher profitieren die heimischen Banken von den zahllosen Rettungspaketen, die seit 2009 geschnürt werden, und den pausenlosen Liquiditätsmaßnahmen der EZB, mit denen das gesamte Finanzsystem am Leben gehalten wird. 

Dieses System ist definitiv am Arsch, anders lässt sich der Zustand nicht beschreiben. Nur zur Erinnerung: "18,2 Billionen Euro faule Werte vergiften europäische Banken" schlagzeilt am 17.02.2009 Österreichs DIE PRESSE. In der Einleitung heißt es: "44 Prozent der Vermögens-Werte der europäischen Banken sind 'faul' oder unverkäuflich - in Summe 18,2 Billionen Euro. Dieses systemische Risiko könnte weitere Banken-Hilfspakete notwendig machen." Mehr hier. Nicht ein Cent davon ist bis heute verschwunden - allen Rettungsmaßnahmen zum Trotz. 

Noch nicht berücksichtigt sind dabei die Risiken aus dem Derivatehandel, denen besonders die Deutsche Bank und die Commerzbank ausgesetzt sind, aber auch die Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Ebenfalls billionenschwer. 

Neuerdings zeichnet sich ab, dass sich die Folgen der weltweiten Rezession langsam aber sicher in den Bilanzen der Banken bemerkbar machen. Plötzlich sind zusätzliche Milliarden Euro ausfallbedroht. Diese Entwicklung passt natürlich nicht in die deutsche Wohlfühlkultur, die in einem Bundestagswahljahr ganz besonders gepflegt wird. Die deutschen Leitmedien sind Teil dieser Wohlfühl-Show und halten sich deshalb mit Beiträgen zu diesem Thema lieber zurück. Schade. Glücklicherweise gibt es andere Quellen:

Global Shipping Meltdown Mauls German Banks, Retail Investors, Taxpayers
(wolfstreet.com) Germany holds 25% of global shipping loans as industry collapses. 
When Commerzbank, Germany’s second largest bank, reported earnings on Thursday, it made another groan in direction of the collapsing maritime shipping industry. It raised its loan loss provisions to €900 million, as it said, "in timely response to the deterioration in the shipping markets". It warned that its losses on shipping loans alone could reach €600 million in 2017 after having nearly doubled to €559 million last year.
At one point, Commerzbank had €18 billion in shipping loans. Over the years, as the shipping crisis worsened, it has whittled down its shipping loan portfolio to €5 billion.
But Commerzbank is neither alone nor the biggest player among German lenders. Before the Financial Crisis, German lenders went on a wild binge and became the world’s biggest issuers of shipping loans that ended up funding horrendous overcapacity of ships, just when global trade would face enormous challenges. Of the $400 billion in maritime loans issued by large banks, German banks hold nearly $100 billion.
Bankruptcies have cascaded through the shipping industry, starting with bulk carriers during the Financial Crisis then converging on container carriers. In August last year it sunk Hanjin, the sixth largest container carrier in the world. In Germany, these bankruptcies have created a financial bloodbath that has led to serial bank bailouts with much more pain to come. Read more...


Norwegen in der Krise?
Normalerweise gibt es im Zusammenhang mit Norwegen wenig zu berichten. Auffällig ist das Land lediglich im Zusammenhang mit der Abschaffung des Bargelds. Da gehört es zu den Vorreitern. 

Mittlerweile scheint aber die norwegische Wirtschaft ebenfalls von der weltweiten Krise betroffen zu sein. So jedenfalls deuten wir den folgenden Beitrag, den wir kürzlich recherchiert haben:

The Norwegian Economy In 2017: Black Swans Hovering Overhead
(zerohedge.com) Norwegians are just now starting to grapple with the effects of their “single cylinder” economy, mostly dependent on oil and gas (ca. 60% of exports). Despite optimism about $50-$70/barrel oil, American crude output is surging, on track to be the highest ever, since 1970, while cracks start to form in OPEC’s latest agreement. In addition to the oil tailspin, a flock of “black swans” have taken flight, led by one with a very orange beak.


The global sovereignty movement is in full swing. People are finally asking about the role of government, what they are getting in return for their taxes, and what they can do at home. The Chinese economic risks as well as the continued fracking proliferation, now going global, pose the greatest threat to oil prices in 2017. That is already evident in the latest supply report. Meanwhile, Norway continues to spend its’ savings instead of investing it into a new economic engine. Even worse, individual Norwegians keep digging themselves into debt. Read more...


Krisen-EU!
Es brennt lichterloh, unter dem Dach der Europäischen Union. Die Feuerwehr ist weit und breit nicht in Sicht. Im Gegenteil: Berlin, Brüssel und Frankfurt gießen weiter eine Menge Öl ins Feuer. Dahinter muss ein Plan stecken, anders lässt sich dieses Drama nicht begreifen. Europa wird - scheinbar mit voller Absicht - politisch und wirtschaftlich geschwächt. Das nährt die (Verschwörungs-)Theorie von einer "Neuen Weltordnung", als Ziel einer kleinen Gruppe der "Reichen und Mächtigen", die sich so die Welt untertan machen wollen. 

Fakt ist auf alle Fälle, dass offensichtlich in der europäischen Politik kein Interesse besteht, mittels der EU eine angemessene politische und wirtschaftliche Rolle in der Welt zu spielen. Angesichts des Berserkers in Washington ein bedauerlicher Umstand.

Für besonders eklatant halten wir die wirtschaftliche Schwächung.

Europa – gemeinsam einsam
(nachdenkseiten.de) Ein wenig bürokratisch, aber ansonsten doch sehr erfolgreich – so lautet das Zwischenfazit der allermeisten Bewertungen, wenn es um das "gemeinsame Europa" geht. Abseits der Sonntagsreden ist von der Gemeinsamkeit der Länder der Europäischen Union jedoch wenig zu spüren. Die neoliberale Ära hat ihre Spuren hinterlassen. Der komplette Süden ist mittlerweile soziökonomisch vom europäischen Traum abgehängt und die östlichen Mitgliedsländer verlieren immer mehr den Anschluss. Ein kleiner Ausflug in die Datenbank von Eurostat zeigt, wie geteilt Europa mittlerweile ist. Ohne einen massiven Kurswechsel droht Europa auseinanderzubrechen. Mehr... 


Euro
Nicht die Finanzkrise 2008, sondern die europäische Gemeinschaftswährung, wird hierzulande gerne und oft als Krisenursache adressiert. Das ist völliger Quatsch. Selbst dann, wenn er von zahllosen Experten verbreitet wird. 

Wer unseren Blog schon von Anfang an verfolgt, weiss, dass wir ein engagierter Verfechter des Euro sind. Gleichzeitig sind wir aber auch der Auffassung, dass es in der Konstruktion der Gemeinschaftswährung viel Murks gibt, der längst hätte korrigiert werden müssen. Einzelheiten dazu sparen wir uns an dieser Stelle. Wir werden noch reichlich Gelegenheit haben, ausführlich dazu Stellung zu nehmen.

Statt dessen überlassen wir Thomas Fricke das Wort:

Der Euro - funktioniert doch
(spiegel.de) Die Eurogegner sehen sich in allen Krisen der Währung bestätigt. Dabei haben sie alles prophezeit, nur nicht das, was in den vergangenen Jahren passiert ist. Zeit für die wahren Lehren. Mehr... 

Eine erfreuliche Einschätzung!


Militärmacht EU
Europa soll aufrüsten. Als Antwort auf Donald Trump's "America First" Doktrin. Das ist der weitverbreitete Standpunkt unter den politischen Würdenträgern in der EU. Über Alternativen, beispielsweise eine konsequente Friedenspolitik, wird erst gar nicht nachgedacht. Nicht mehr lange und es wird argumentiert, dass die Steigerung der Rüstungsausgaben einen Wirtschaftsaufschwung bedingen. Der Köder für die öffentliche Meinung. Und die Geburtsstunde für den "militärisch-industriellen Komplex" Europas ("Der Militärisch-industrielle  Komplex ist die größte Bedrohung für den Weltfrieden in unserer Zeit", NACHDENKSEITEN, 21.10.2015, hier).

Nowotny: "Die Aufrüstung der EU wird unvermeidlich sein" 
(derstandard.at) Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny warnt vor einer Isolation der EU durch die USA. Sie müsse sich als politische Akteurin positionieren. Mehr...

Bisher ist uns der Österreicher Nowotny eher als besonnen aufgefallen. Offensichtlich müssen wir unser Urteil überdenken. 


Kriegstreiber Donald Trump!
Eine Tatsache, die sich nicht mehr länger ignorieren lässt. Die Zeichen mehren sich. Gut möglich, dass Trump die Pläne seiner Konkurrentin im Kampf um das Präsidentenamt, Hillary Clinton, sogar noch übertrifft. Für uns eine beunruhigende Vorstellung. Besonders unter dem Gesichtspunkt einer europäischen Aufrüstung. Zukünftig wird dann Europas Sicherheit im Südchinesischen Meer verteidigt.

Chinesischer Außenminister warnt vor Krieg mit den USA
(wsws.org) Trumps Chefberater Stephen Bannon erklärte im März 2016, es gäbe "keinen Zweifel" daran, dass die USA wegen des Südchinesischen Meers in „fünf bis zehn Jahren“ einen Krieg gegen China beginnen würden. Mehr...  

Steve Bannon, die "Ausgeburt des Bösen"? Urteilen Sie selbst!

The China Missile Crisis of 2018? - Is President Trump Headed for a War with China? All Options Are "On The Table"  
(tomdispatch.com) Consider it an irony or simply a reality of our moment, but these days Donald (“America First”) Trump is looking ever less like an old-fashioned, pre-World War II isolationist. In a mere three-plus weeks in office, he’s managed to mix it up royally with much of the rest of the planet.  He threatened to send American troops into Mexico (hey, it was a joke, just lighthearted banter!); he insulted the Prime Minister of Australia by shouting at and hanging up on him (“fatigue was setting in” and anyway maybe he thought it was Austria!); he threatened Iran with everything but the kitchen sink (which he evidently couldn’t find in the new, under-inhabited White House); he insulted Iraq by banning its citizens from visiting the land that had invaded and occupied them and essentially dynamited their country; he insulted German Prime Minister Angela Merkel for her handling of the refugee crisis and may still be playing with the idea of appointing an ambassador to the European Union who would like to see it go the way of the old Soviet Union. He put in place the Muslim ban that wasn’t a ban on immigrants and visitors from seven largely Muslim lands -- before an obviously Islam-loving so-called judge in San Francisco (natch!) temporarily banned it. After being played like a fiddle by military officials who told him that President Obama would never have had the guts to order such a raid - great presidential button-pushing, guys! - he green-lighted a disastrous Special Operations mission in Yemen in which the raiders didn’t get their guy (but did get a long available terror video), while one American and up to 30 civilians, including children, died. (The Yemeni government, possibly also angered by being put on Trump’s list of banned countries, has now banned such raids in its country, or not.) And to give Trump total credit, he staunchly defended the honor of the American people, as he had always promised he would. When Bill O’Reilly, in a pre-Super Bowl interview, called Russian President Vladimir Putin a “killer” without offering a single kind, offsetting word of praise for the United States, the president promptly insisted that the Russians had no monopoly on killers in high places, not on an America First planet. He shot back: "There are a lot of killers. You think our country's so innocent?" Exactly, Donald. We kill with the best of them!
According to recent research by the Global Impact Institute (GII), in his first 21 days in office, President Trump only missed messing with 13 of the 190-plus nations on the planet, an oversight he’s undoubtedly planning to rectify in week four. (Okay, okay, the GII only operates inside my brain, but take my word for it, it’s no less accurate for that.)  And the president has obviously been saving the best for last, despite a recent molifying gesture.  I’m talking, of course, about that ominously rising power, China. No other country offers such a mix-it-up opportunity for global economic chaos, outright war, and future Armageddon. But let TomDispatch regular Rajan Menon, author of The Conceit of Humanitarian Intervention, fill in the details on a country that gives Trump the chance to replay a reel of best of John F. Kennedy moments from the Bay of Pigs to the Cuban Missile Crisis - and believe you me, if Donald Trump had been there, Cuba might not have been. Read more...

Trump orders military to prepare for world war
(defenddemocracy.press) During a visit to the Pentagon on Friday, President Donald Trump issued an executive action calling for stepped up violence in Syria and a vast expansion of the US military, including its nuclear arsenal, to prepare for war with "near-peer competitors" - a reference to nuclear-armed China and Russia - and "regional challengers", such as Iran. Read more...


Arbeitslos in Amerika 
Die andauernde Schönschreibung de US-Arbeitsmarktdaten durch die deutschsprachigen Leitmedien wurmt uns gewaltig. Die übernehmen kritiklos, was ihnen an offiziellen Zahlen vorgesetzt wird. Und sehen ihre vordringliche Aufgabe darin, Barack Obamas Wirtschaftspolitik zu loben und sein Vermächtnis zu bewahren. Eine Schande. Deshalb lassen wir keine Gelegenheit aus, um über die wahren Zustände zu berichten.

This Is the New Face of American Unemployment
(bloomberg.com) As the U.S. labor force crests again, a new complex of problems locks many Americans out of the workplace. Read more...

Diese Entwicklung ist unumkehrbar. Daran wird auch die Amtszeit des neuen US-Präsidenten Donald Trump nichts ändern. 

Wer glaubt, dass Europa von solchen Problemen verschont bleibt, der ignoriert die Folgen der europäischen Krisenpolitik. Die Spardiktate der deutschen Regierung und des IWF's sorgen im Feldversuchslabor Griechenland für ähnliche Zustände. In Spanien und Italien sind ebenfalls schon erste Anzeichen zu beobachten. Machen wir uns nichts vor: Amerika ist auch in diesen Dingen für Europa "vorbildlich".   


Neuigkeiten vom 45. US-Präsidenten  

Quelle: truthdig.com


Unsere Meinung zu Donald Trump hat sich nicht geändert. Deshalb beschränken wir uns heute darauf an dieser Stelle die neu recherchierten Beiträge vorzustellen:

Wie können wir Trump einschätzen?
(project-syndicate.org) Zu behaupten, die Regierung von US-Präsident Donald Trump hätte in ihren ersten Wochen für Unruhe gesorgt, wäre untertrieben. In den USA und in aller Welt wurde – und wird – sein Amtsantritt von großen Protesten begleitet. Unterdessen hat Trump der gegnerischen amerikanischen Presse den Krieg erklärt und mit den Regierungen befreundeter Länder erbitterte Telefonate geführt. Mehr...

Der Autor, Michael Mandelbaum, versucht es mit ein wenig Zuversicht. Die Antwort auf seine Frage bleibt er schuldig. 

Den englischen Originalbeitrag "Navigating the Trumpscape" finden Kontrollfreaks hier.

Trumps bisherige Bilanz: BIG LOSER! SO SAD! 
(spiegel.de) In den ersten Wochen seiner Amtszeit hat Donald Trump Angst und Schrecken verbreitet. Tatsächlich ist er bisher mit praktisch all seinen Vorstößen gescheitert. Es wird Zeit, neu auf den US-Präsidenten zu blicken. Mehr...

Ein Grund zur Freude? Nein! Vier Jahre sind eine lange Zeit.

Trump und Aussenhandel: Dokumente verschwinden, ökonomische Fakten nicht
(nzz.ch) Die USA profitierten vom Handel mit anderen Nationen, schreibt das Weisse Haus. Doch das wissenschaftliche Konzentrat, das das Präsidialamt zu diesem Thema einst anfertigte, ist verschwunden. Fast. Mehr...

Nützlich: Am Ende des Beitrags befindet sich der Link zur Studie "The Economic Benefits of US-Trade" aus dem Mai 2015. 

An dieser Stelle finden wir ein Zitat des österreichischen Ökonomen Eugen Böhm Ritter von Bawerk sehr passend: "Politische Macht vermag das ökonomische Gesetz niemals außer Kraft setzen."  Diese schlichte Tatsache muss auch D. T. lernen.

Trumps Einreiseverbot in den USA und in Europa mehrheitsfähig
(heise.de/telepolis) Mit Ausländer-, besonders Muslimfeindlichkeit scheint man nach Umfragen politisch punkten zu können, auch in Deutschland. Mehr...

Keine echte Überraschung, oder?

Quelle: toonpool.com

Leistungsbilanzungleichgewichte: Was Trump wirklich will, und warum Deutschland leiden wird 
(wirtschaftlichefreiheit.de) Viele wundern sich, warum Peter Navarro, Chefberater von US-Präsident Trump in Handelsfragen, Deutschland eines unterbewerteten Euro bezichtigt. Für die einen sind die Vorwürfe absurd, andere sprechen dem Harvard-Absolventen den ökonomischen Sachverstand ab. Doch Navarro dürfte wohl verstehen, dass Deutschland wenig Einfluss auf den Eurokurs hat. Das lässt nur die Schlussfolgerung zu, dass er ablenken will! Mehr...

...Nachdenkfutter! 

Quelle: wirtschaftlichefreiheit.de

Why Donald Trump Needs The Next Recession To Start As Quickly As Possible
(economiccollapseblog.com) A new recession is coming, and Donald Trump needs it to begin sooner rather than later. As I explained last week, most American voters tend to care about their pocketbooks more than anything else. If the next recession were to officially start during the first quarter of 2017, it would be very easy for Trump to blame it on Obama, and then he could portray himself as the one that pulled the U.S. economy out of recession in time for the 2020 election. But if the next recession does not begin until 2018 or 2019, everybody is going to blame it on Trump even if it is not his fault. In politics, who gets the blame for whatever goes wrong is often the most important thing, and if Trump wants to avoid blame for the next recession he needs for it to start as quickly as possible. Read more...  


So, das war's für heute! Fast...