Freitag, 20. Januar 2017

Standpunkt 1057: Inauguration Day


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.

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Heute beschäftigt uns nur ein Thema: Donald Trump's Inthronisation zum 45. Präsidenten der USA. In einer Mischung aus Wort und Bild möchten wir das Ereignis gebührend würdigen. 



In den vergangenen Wochen haben wir unseren Lesern an dieser Stelle eine ganze Reihe von Beiträgen vorgestellt, die sich mit dem Sieg Donald Trump's, seinen Ursachen und den möglichen Folgen, teilweise extrem kritisch auseinandergesetzt haben. Alles in allem eine ganze Menge Nachdenkfutter, bestens geeignet, um sich eine erste Meinung über die Person und ihre Pläne zu bilden. Das ist auch mit der heutigen Standpunkt-Ausgabe unser Ziel. 

Die Meinungen über den 45. US-Präsidenten Donald Trump gehen extrem weit auseinander. Es hat wohl in der Vergangenheit keinen Präsidenten gegeben, der von seiner eigenen Partei so sehr verachtet wurde wie der Republikaner Trump. Dabei müssen sie eigentlich froh und dankbar sein: Nach dieser Wahl "liegt die Demokratische Partei in Scherben und sieht einer unsicheren Zukunft entgegen", wie der US-Journalist Matt Taibbi in einem Beitrag für die Januar-Ausgabe des deutschen ROLLING STONE schreibt. Den können wir übrigens nur wärmstens empfehlen. Leider steht er online (noch) nicht zur Verfügung. Deshalb raten wir allen interessierten Lesern, sich noch ein Exemplar dieser Ausgabe (hier) zu sichern.

Quelle: rollingstone.de

Eine wirklich lohnende Investition, in diesem Fall nicht nur für Musikfans. Taibbi formuliert sachlich nüchtern, analysiert die Stärken Trump's und die eklatanten Schwächen der unterschiedlichen Wahlbeobachter, die sich einig waren und am Ende völlig daneben lagen. Was sein Beitrag in unseren Augen so glaubwürdig macht, ist seine ausgeprägte Selbstkritik, mit der er nicht gerade sparsam umgeht. Wie weit er mit seiner Einschätzung daneben gelegen hat, dokumentiert die folgende Aussage: "Ich hörte auf die Meinungsumfragen und die Medien - und nicht mehr auf die Wähler vor Ort. Ich war mir zunehmend sicher, dass Trump sich mit seiner peinlichen Wahlkampagne selbst das Grab schaufeln werde. Zumal fast stündlich neue Enthüllungen keinen Zweifel daran ließen, dass er einer der korruptesten und unappetitlichsten Menschen ist, die es auf dem Planeten gibt. Er werde verlieren, sogar mit Pauken und Trompeten verlieren - und anschließend als eine Fußnote in der Geschichte eingehen. Seine einzige substanzielle Leistung werde darin bestehen, die Republikanische Partei ihrem verdienten Ende zugeführt zu haben." Sein Fazit heute: "Wir Journalisten machten den gleichen Fehler, den zunächst die Republikaner und dann auch die Demokraten gemacht haben: Wir überschätzten unseren Einfluss, wir unterschätzten die Wut der Menschen und waren so selbstverliebt, dass wir uns nicht vorstellen konnten, wie viel Misstrauen und Hass uns bei den Trump-Wählern entgegenschlagen würde. Für eine Korrektur dieser kolossalen Fehleinschätzung ist es nun zu spät. Wir können nur abwarten, wie teuer uns dieses Versagen zu stehen kommt - nicht nur uns selbst, sondern auch die Gesellschaft. Wir haben den gleichen Fehler gemacht wie die Politiker: Statt zuzuhören haben wir gesprochen. Für eine Weile wird nun Amerika sprechen. Womöglich wird uns der Rest der Welt nie verzeihen, dass wir das Unheil nicht kommen sahen." Klare Worte.

Sehen wir uns nun an, wie andere mit diesem ereignisreichen Tag umgehen: 

Welcome To One of The Most Pivotal Weeks In Modern American History
(theeconomiccollapseblog.com) Many are anticipating that a wonderful new era of peace and prosperity is just a few days away, but others are using terms such as “civil unrest” and “civil war” for what they believe is about to happen in America.  Without a doubt, Donald Trump is one of the most electrifying politicians in modern American history, but he is also one of the most polarizing.  So will the next four years bring us together as a nation, or will anger, frustration, strife and discord tear us much farther apart?  It is being projected that extremely large crowds of supporters will attend Donald Trump’s inauguration on January 20th, but the mainstream media is also reporting that “hundreds of thousands of protesters” are on their way to Washington.  Many on the far left are hoping to turn Trump’s inauguration into one of the biggest riots in U.S. history, but thousands of law enforcement personnel are going to do their very best to prevent that from happening. Read more...




Trump hat es geschafft, seine Inauguration hat niemand verhindert, sie findet wie vorgesehen statt. Voraussichtlich begleitet von Zehntausenden Demonstranten, die ihrem Unmut Luft machen wollen...

Will There Be War On The Streets Of Washington D.C. During The Inauguration On Friday?
(theeconomiccollapseblog.com) The stage is set for a potentially very ugly confrontation between radical leftist protesters on one side and law enforcement authorities and Trump supporters on the other side.  It is being estimated that hundreds of thousands of supporters will be arriving in D.C. to celebrate the inauguration of Donald Trump, but it is also being estimated that hundreds of thousands of people will be coming to D.C. to specifically protest the inauguration of Trump.  These protesters plan to set up blockades, disrupt inaugural balls and generally cause as much chaos as they possibly can.  In fact, a spokesperson for #DisruptJ20 says that the goal of his organization is for Trump to be inaugurated "amid complete chaos" Read more...

Washington D.C. Turned Into "Virtual Fortress" As 250,000 Protesters Descend Upon The City
(zerohedge.com) Over the past couple of days, we've highlighted a couple of the mass protests that are being planned by disaffected Hillary supporters in an effort to disrupt the various Trump inaugural events that get kicked off tomorrow evening.  Perhaps the most aggressive "disruptions" have been planned by groups called "DisruptJ20" and the "DC Anti-Fascist Coalition" and include plans to "paralyze the city" with "clusterfuck blockades" of bridges and tunnels, "stink bombs" in ventilation systems and chaining metro trains to station platforms to shut down rail traffic.  Unfortunately for them, all of their plans were caught on tape by Project Veritas (see "New Video Exposes Anti-Trump Groups Plotting Criminal Acts To Disrupt Inauguration") so we suspect police will be well prepared.
As Reuters points out this morning, efforts to disrupt the inaugural process will have to evade a massive force of 28,000 security personnel and miles of fencing and roadblocks fortified by sand-laden dump trucks and other heavy equipment. Read more...

Moving day...



Obama hat seinem Nachfolger einen riesigen Haufen Probleme hinterlassen. Die treffen auf einen neuen Präsidenten, der seinen Wählern vergleichbar viele Versprechungen gemacht hat. Donald Trump muss ab sofort liefern. Das Vertrauen der Amerikaner in seine Fähigkeiten ist scheinbar begrenzt:

Trump: Der seit langem unbeliebteste neue Präsident bei Amtsantritt
(heise.de/telepolis) Obama verlässt nach Umfragen das Weiße Haus mit hohen Anerkennungswerten, warum aber haben die Menschen Trump gewählt? (...) Die Washington Post attestiert Trump, er sei der am wenigsten populäre Präsident beim Antritt der Amtszeit seit mehr als 40 Jahren. (...) Eine Gallup-Umfrage hat letzte Woche gezeigt, dass 51 Prozent Trump ablehnen und nur 44 Prozent ihn gut finden. 



Seit der letzten Umfrage im Dezember ist die Ablehnung gestiegen, womöglich färbt die Ausrichtung auf Russland durch die antirussische Kampagne allmählich ab, aber es könnte auch manchem dämmern, was da an Unsicherheiten und Einseitigkeiten mit dem Kabinett von Milliardären auf die USA zukommt. Barack Obama erzielt bei Amtsantritt im Januar 2009 immerhin 78 Prozent an Zustimmung, selbst der wenig begeistert empfangene George W. Bush erreichte noch 68 Prozent. Mehr...

"Office Chair" (Quelle: truthdig.com)

In den vergangenen Wochen sind regelmäßig Kritiker von Donald Trump bei uns zu Wort gekommen, die teilweise heftig gegen den neuen US-Präsidenten ausgeteilt haben. Heute stellen wir aus Anlass der Inauguration einen Beitrag vor, der dafür plädiert, dem neuen Präsidenten endlich eine Chance zu geben. So wie den vielen vorher, die ebenfalls nicht als beste Wahl gegolten haben.

Inauguration Day: Fools and the Devil Against Donald Trump
(globalresearch.ca) With just two days until President-elect Donald Trump’s inauguration and an unprecedented divisiveness grips America and much of the world. Never in modern history has an incoming president been confronted by such hate, vehement fear mongering, propaganda, and undue negativity. The foul stench of something decidedly wrong now permeates Washington D.C., and everybody can smell it. Fake dossiers, an empowered generation gnashing their teeth, all of Hollywood boycotting? If Satan were being inaugurated less people would be in a tizzy. And maybe this is the point. Read more...

Sehen wir uns bei dieser Gelegenheit zwei der großen Probleme an, die D. T. in seinem neuen Amt erwarten:

Quelle: zerohedge.com

Anders als die Finanzmärkte, hat der US-Arbeitsmarkt nicht positiv auf die Wahl Trump's reagiert. Es ist ein weiter Weg, in den kommenden Jahren die versprochenen 20 Millionen neue Jobs zu generieren, selbst wenn Trump noch eine zweite Amtszeit schafft.

US Manufacturing Output Stagnates For 14th Straight Month (Despite Surging Surveys)
(zerohedge.com) US Manufacturing output stagnated for the 14th month in a row in December with a mere 0.2% rise year-over-year (amid downward revisions), notably less than the expected 0.4% rise. While industrial production rose year-over-year for the first time since August 2015 (thanks to a surge in vehicle production). Natural gas utility output also soared 12.0% MoM providing some impetus to the headline print's 0.8% MoM gain. 



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Angesichts dieses Charts ist es schon erstaunlich, dass sich der scheidende Präsident in Chicago als Motor der US-Wirtschaft feiern lässt. Wir bleiben gespannt, wie sein Nachfolger die fehlende Nachfrage auf das notwendige Level bringen will. Protektionismus alleine werden dafür nicht ausreichen.
 
Besser sieht es da schon mit seinen Plänen für die Entwicklung der maroden US-Infrastruktur aus. Die gibt es schon: 

These Are The Top 10 US Infrastructure Projects Trump Will Focus On
(zerohedge.com) With Trump's Commerce Secretary, Wilber Ross, currently speaking in his confirmation hearing, it is convenient that overnight Barclays released a report looking at steel demand in the US as a result of Trump's proposed stimulus projects, an area that will be of substantial focus by Ross as he seeks to revitalize the moribund US steel sector. Read more...

Der Beitrag enthält diese Übersicht: 


ohne ein paar kritische Töne geht es auch heute nicht:

What to Expect from the Trump Administration: A Protectionist and Pro-Corporate America Government 
(globalresearch.ca) Fascism should more appropriately be called Corporatism because it is a merger of state and corporate power.” Benito Mussolini (1883-1945), Italian politician, journalist, and leader of the National Fascist Party. (As quoted in Mats Erik Olshammar’s book Dragon Flame, 2008, p. 253)
The dangerous American fascist is the man who wants to do in the United States in an American way what [Adolf] Hitler did in Germany in a Prussian way. The American fascist would prefer not to use violence. His method is to poison the channels of public information. — With a fascist the problem is never how best to present the truth to the public but how best to use the news to deceive the public into giving the fascist and his group more money or more power.” Henry A. Wallace (1888-1965), American politician, 33rd Vice President of the United States, 1941-1945, (in ‘The Danger of American Fascism’, The New York Times, April 9, 1944, and in ‘Democracy Reborn’, 1944, p. 259)
“Demagogue: one who preaches doctrines he knows to be untrue to men he knows to be idiots.” H. L. Mencken (1880-1956) American journalist and essayist, (in ‘Minority Report’, 1956, p. 207) 
With all that Congress has to work on, do they really have to make the weakening of the Independent Ethics Watchdog, as unfair as it may be, their number one act and priority. Focus on tax reform, healthcare and so many other things of far greater importance! “ Donald Trump (1946- ), on January 3, 2017, after House Republicans voted 119-74 to place the independent Office of Congressional Ethics under the control of the House of Representatives. (N.B.: They reversed their position after Mr. Trump’s criticism). Read more...




Donald Trump wird den heutigen Tag in vollen Zügen genießen. Soviel steht fest. Seine Gegner werden kotzen. Oder sich irgendwie anders über den Tag retten...

Quelle: zerohedge.com

So, das war's für heute!

  

Donnerstag, 19. Januar 2017

Standpunkt 1056: Nachrichten-Ticker, 16. & 17.01.2017


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

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Unsere Themen heute: Brexit: M(a)y Intention - Überwachungsstaat Deutschland - Donald Trump zieht in den Krieg - China

Quelle: truthdig.com

Brexit: M(a)y Intention
Wir haben das Thema schon seit Wochen völlig aus den Augen verloren. Der jüngste Auftritt von Theresa May wird daran nichts ändern. Es war eine Mutrede gegen die Angst vor der eigenen Courage. Offensichtlich hat die britische Premierministerin die vergangenen Monate seit dem Referendum dringend dafür gebraucht, um sich selbst, ursprünglich eine erklärte Gegnerin des Austritts, auf Brexitkurs zu bringen. Deshalb gibt es auch nach wie vor keinen ernstzunehmenden Plan auf britischer Seite, wie der Austritt praktisch zu bewältigen ist. Statt dessen eine couragierte Rede mit starken Worten, politischen Phrasen, sehr viel "Great Britain first" und ein wenig "make Great Britain great again". In Anlehnung an den Slogan des neuen US-Präsidenten Donald Trump, den Theresa May liebend gerne vor ihren Brexit-Karren spannen möchte, um ihn mit seiner Hilfe aus dem EU-Morast zu ziehen. Möglich, dass sich D. T. dafür hergibt - oder auch nicht. Der Mann ist sprunghaft, unberechenbar, vergesslich und noch vieles mehr. Jedenfalls ist das der Eindruck, den wir in der letzten Zeit von ihm gewonnen haben. Nichts davon bringt May dem Ziel "Brexit" wirklich näher. 

An einer Stelle sind wir ganz auf der Linie der britischen Premierministerin: Wir befürworten aus voller Überzeugung einen harten Brexit! Konsequent und weitestgehend kompromisslos sollten die verbliebenen 27 Staaten Großbritannien ziehen lassen, dafür aber Nord-Irland und Schottland die Möglichkeit eröffnen der EU beizutreten. Und dabei ebenso großzügig und entgegenkommend verfahren wie vor mehr als 40 Jahren gegenüber London.

Natürlich, es ist nur ein Traum, dessen sind wir uns bewußt. Die politischen Entscheidungsträger der EU sorgen sich nämlich bereits um die Folgen eines harten Brexit. Geben sich tief beeindruckt von May's Rede und fordern versöhnliche Töne bei den Austrittsverhandlungen.So wird es kommen, falls London den Austritt ernsthaft betreibt. Woran wir nach wie vor zweifeln.

May: "Wir verlassen die EU - und umarmen die Welt"
(heise.de/telepolis) Die britische Premierministerin kündigt in ihrem Zwölf-Punkte-Programm zum Brexit eine "hellere Zukunft" für ihr Land an. Mehr...

Wir wären begeistert, daraus haben wir nie einen Hehl gemacht. Die Welt hoffentlich auch, sonst wird es kein Erfolg für die neue "Eiserne Lady" Großbritanniens. 

Wer sich in unsere Gemütslage zum Brexit einlesen möchte, der wird hier und hier fündig.


Überwachungsstaat Deutschland
Der Anschlag in Berlin hat dieses Tor endgültig aufgestoßen. Innen- und Justizminister sind wild entschlossen, die persönliche Freiheit rigoros zu beschneiden. Wie immer in einem solchen Fall werden die Pläne von den Führungsmedien in der Öffentlichkeit bestens vorbereitet. Nicht mehr lange, und der Staat darf sich alles erlauben. 

Amnesty: Schwelle zum Ausnahmezustand "drastisch gesenkt"
(heise.de/telepolis) Bericht zur Expansion der neuen nationalen Sicherheitsstaaten: EU-Antiterrormaßnahmen sind unverhältnismäßig und diskriminierend. Mehr...

Erschreckend. Das Ziel ist klar: Es geht darum jeden Bürger schon bei der kleinsten Auffälligkeit unter Terrorismusverdacht stellen zu können, um ihn anschließend mit aller verfügbaren Staatsgewalt zu verfolgen.  


Donald Trump zieht in den Krieg
...gegen die Job-Verluste in den USA, gegen die Konzerne, gegen die Handelspartner, gegen seine Nachbarn im Norden und Süden, gegen die Verbündeten,  eigentlich gegen die ganze Welt. Ausgang offen. Sicherlich wird er kleinere Scharmützel gewinnen, aber einen Handelskrieg, beispielsweise gegen China? Wir haben Zweifel. Und einige lesenswerte Beiträge zusammengetragen.

Grenzen, Nato, Strafzölle gegen BMW: Trump umreißt seine Präsidentschaftspläne
(n-tv.de) In wenigen Tage heißt der US-Präsident Donald Trump. Flüchtlinge stellt er als Risiko für die USA dar. Gegen deutsche Autobauer will er unter gewissen Voraussetzungen Strafzölle erheben. Und er erwartet, dass weitere Länder die EU verlassen werden. Mehr...

Äußerst ambitioniert, der neue Präsident. 

Trump begrüßt die EU mit einem Tiefschlag
(sueddeutsche.de)
  • Ein paar Tage lang hatten sich die Europäer daran festgehalten, dass zumindest Trumps Minister normale Leute zu sein scheinen, dann schlug Trumps jüngstes Interview ein.
  • Die Nato reagierte besorgt auf Trumps Äußerungen, die EU-Kommission gab sich betont unaufgeregt und desinteressiert .
  • Die Bundesregierung vermied es, auf Trumps Provokationen einzugehen.

Strafzölle auf Importe: Handelskrieger Trump
(cicero.de) Donald Trump hat in einem Interview dem Autobauer BMW mit Strafzöllen gedroht, sollte dieser seine Wagen in Mexiko produzieren, aber in den USA verkaufen. Die neue US-Regierung ist eine ernsthafte Gefahr für die Exportnation Deutschland. Berlin aber laviert und weiß keine Antwort. Mehr...
Warum Trump so gefährlich für Europa ist
(sueddeutsche.de) Angela Merkel war Amerikas treueste politische Freundin. Doch der künftige US-Präsident will Europa spalten. Reagiert die Kanzlerin auf
Trump falsch, dann ist die Europäische Union erledigt.
Mehr...

"Trump könnte erfolgreich sein"
(zeit.de) Der neue US-Präsident droht mit Strafzöllen gegen deutsche Autohersteller wie BMW. Eine Gefahr, sagt der Ökonom Gabriel Felbermayr. Den USA könnte das aber nutzen. Mehr...

Bisher eine eher seltene Bewertung.

Der Voodoo-Präsident
(fuw.ch) Mit dem Amtsantritt Donald Trumps ist die Hoffnung auf eine Wachstumsära in den USA gross. Ebenso gross ist  aber das Risiko, dass sich das als Illusion herausstellt. Mehr...  

Donald Trump und die grosse Jobshow
(tagesanzeiger.ch) Unternehmen übertreffen sich gegenseitig mit Ankündigungen zum Job-Aufbau in den USA. Eine eindrückliche Liste ist so entstanden. Doch ist das alles nur Show? Mehr...

Donald Trump und eine neue Weltordnung
(heise.de/telepolis) Mit seiner nationalistischen Orientierung verlässt Trump die hegemonialen Strategien der US-Politik und macht den Weg frei für diejenigen, die globale Verantwortung übernehmen wollen. Über Chancen und Risiken einer weltpolitischen Wende. Mehr...

Joseph Stiglitz: "Deutschland muss Trump klare Kante zeigen –  sonst kollabiert der Westen"
(wiwo.de) Wenige Tage bevor er offiziell ins Weiße Haus zieht, macht Donald Trump Ernst in Sachen Anti-Freihandels-Kurs. Vor allem das deutsche Exportwunder rückt in den Fokus des angehenden US-Präsidenten. Deutschland sollte sich entschieden wehren, sagt der amerikanische Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz – und Trump zur Not vor internationalen Gerichten verklagen. Mehr...

Ein charmanter Gedanke, aber reichlich weltfremd.

Zum Abschluss dieses Abschnitts noch eine anschauliche Karikatur zur neuen Präsidentschaft in den USA:



China
Nur ein Nachtrag zu gestern. 

China: Weniger Export, mehr Binnenmarkt
(heise.de/telepolis) Deutschland sollte von der Volksrepublik lernen. Mehr...

So, das war's für heute!